Transparenz
Damit du weißt, woran du bist
Stand: 22. September 2026
Reden ist Silber. Taten sind Gold.
Auf dieser Seite findest du Daten & Fakten zu unserer Infrastruktur, Hintergründe zu unseren Produkten und Informationen zu unseren Aktivitäten.
Wir möchten zeigen, worauf unsere Aussagen beruhen – und ebenso, wo eine Aussage endet. Deshalb erklären wir Zusammenhänge, legen Berechnungsgrundlagen offen und verlinken die Quellen, auf denen wir aufbauen.
GreenWebspace entwickelt sich weiter. Diese Seite deshalb auch.
HINWEISE ZUR NUTZUNG DER SEITE
SCROLLEN & HÜPFEN Du kannst die Seite von oben nach unten lesen oder direkt in das Thema springen, das dich interessiert. In jedem Kapitel findest du zuerst die wichtigsten Punkte, danach Details, anschließend den aktuellen Rahmen und die passenden Nachweise.
AKTUELLE INFORMATIONEN zeigen den heutigen Stand.
ÄLTERE INFORMATIONEN löschen wir nicht aus unserer Geschichte. Sie bleiben sichtbar – als Kompost direkt im jeweiligen Kapitel.

Direktlinks zum Thema
Warum GreenWebspace?
Unsere Produkte stehen nicht isoliert nebeneinander. Sie sind Teil unseres GreenWebspace-Ökosystems und damit unserer Idee, digitale Lösungen bewusster, sicherer und ressourcenschonender zu gestalten.
Für Webhosting ist es wichtig, nicht nur auf den Server zu schauen. Digitale Nutzung verteilt sich über mehrere Bereiche. In unserer Betrachtung unterscheiden wir Rechenzentrum, Netzwerk und digitale Endgeräte.

Produkte
Erfahre mehr hier
Unsere Server und die dafür notwendige Kühlung werden zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren, natürlichen Quellen betrieben. Das ist der erste konkrete Grund, warum GreenWebspace „green“ heißt und warum auch unsere Produktnamen „green“ heißen.
- GreenWebspace ist unser Markenname.
- green Hosting beschreibt bei uns die konkrete Eigenschaft „Hosting mit Strom aus erneuerbaren, natürlichen Quellen“.
- Green:… bezeichnet Produktlinien aus unserem Portfolio von Digital Solutions. Green:Hosting Standard ist z. B. ein Produkt innerhalb der Produktlinie Green:Hosting.
Green steht dabei nicht für die Behauptung, dass ein Produkt ohne Umweltwirkung wäre. Wir verbinden die Energieversorgung der Hosting-Infrastruktur mit weiteren konkreten Entscheidungen zu Infrastruktur, Ressourcen, Open Source, digitaler Souveränität und Weiterentwicklung. Wir wollen dir zeigen, woran du im Alltag von Greenwebspace die Idee von green in der Umsetzung erkennen kannst.
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Unser Einflussrahmen
GreenWebspace kann die Auswahl und den Betrieb der eigenen bzw. eingesetzten Hosting-Infrastruktur beeinflussen und die zugrunde liegenden Nachweise dokumentieren.
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Geltungsbereich
Energieclaim = konkret benannte Hosting-Infrastruktur, Standort und Zeitraum des jeweils gültigen Nachweises.
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Grenze
Der Energieclaim beschreibt die Energieversorgung der Hosting-Infrastruktur. Er ist kein Gesamturteil über die Umweltwirkung einer Website, eines Unternehmens oder des gesamten Internets.
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Externe Einordnung
Die Green Web Foundation verifiziert Hosting-Provider anhand eingereichter Nachweise und führt dafür den Green Web Dataset. Die Re-Verifizierung erfolgt regelmäßig. GreenWebspace befindet sich derzeit in einer Re-Verifizierung; den aktuellen Status verlinken wir separat.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte

Bis 27.9.2026 hatten wir unser Unternehmen als Ökohoster kommuniziert und unser Portfolio als Ökohosting.
Basierend auf dem Betrieb der Greenwebspace Server und Kühlung mittels 100% Strom aus Wasserkraft. Der Ökohosting Badge war verlinkt mit einer Landingpage, als Proof, dass dieses Webhosting mit der jweiligen Domain wirklich von Greenwebspace gehosted wurde und daher zu 100% mit green energy lief.
So konnten GreenWebspace Kund*innen ihr Green Hosting/Ökohosting ausweisen mittels des Ökohostingbadge, als Kennzeichnung für Hosting, das zu 100% mittels green energy betrieben wird.
Bis 1.1.2026 waren die Green Webspace Server und Kühlung im Rechenzentum Nextlayer in 1010 Wien zu 100% Strom aus Wasserkraft betrieben.
Digitale Nutzung ist mehr als der Server
Warum wir mit der Webhosting CO₂-Bilanz weiter schauen
In unserem verwendeten Modell entfallen rund 22 % auf Rechenzentrum / Hosting, 24 % auf Netzwerk und 54 % auf digitale Endgeräte.
Diese drei Bereiche zeigen, wo digitale Nutzung stattfindet: im Rechenzentrum, auf dem Weg durch die Netze und auf den Geräten, mit denen Websites und E-Mails genutzt werden. Für die individuelle CO₂-Bilanz zählt der konkret erfasste Traffic des jeweiligen Webhostings.
Die individuelle Bilanz wird nicht aus diesen Prozenten allein berechnet, sondern aus den dem Hosting zugeordneten Traffic-Daten und der dokumentierten Methodik.

22% Data center / Rechenzentrum
Betrieb der Server sowie berücksichtigte Produktionsenergie der eingesetzten Hardware.
24% Network / Netzwerk
Datenübertragung über Netzinfrastruktur – abhängig von der verwendeten Modellierung.
54 % User Devices / Digitale Endgeräte
Energieverbrauch, Herstellung, Wartung und Nutzung der Geräte, mit denen Websites und E-Mails genutzt werden.
HINWEIS: Die 22 % / 24 % / 54 % stammen aus der von uns verwendeten Modellbetrachtung des Webhosting-Energieverbrauchs. Es sind Modellwerte. Sie sind keine allgemeingültige Verteilung für individuelle Websites.
Was macht unsere Solutions green?
Bei uns beginnt „green“ mit konkreten Entscheidungen: erneuerbarer Strom für Server und Kühlung, ein bewusster Umgang mit Hardware, Open Source sowie die Art, wie wir unseren Office-Alltag gestalten.
Die vier folgenden Bereiche zeigen, woran diese Logik praktisch sichtbar wird. Jeder Bereich hat seine eigenen Fakten und Nachweise. Kein Bereich steht für sich allein für eine vollständige Umweltbilanz.
Rechenzentrum & Server
Unser Cloud-Cluster mit eigener Hardware befindet sich in einem Rechenzentrum am Fleischmarkt, 1010 Wien.
Für den Betrieb unserer Server und die dafür notwendige Kühlung beziehen wir am betreffenden Standort Strom aus erneuerbaren Quellen.
Bei der Wahl unserer Rechenzentren betrachten wir neben Performance, Sicherheit und Konnektivität auch geografische und ökologische Kriterien.
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Das Datacenter in 1010 Wien ist DIN EN ISO 27001 zertifiziert und entspricht durch gesetzte Sicherheitsmassnahmen allen unseren pingeligen Vorstellungen von Sicherheit und Datenschutz.
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100%ige Stromversorgung von Server und Kühlung aus erneuerbaren Energiequellen.
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Direkte Glasfaserverbindung zum österreichischen Internetknotenpunkt VIX1 VIX2, sowie in dem europäischen Glasfaserverbund. -

Sehr gute und schnelle Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel für unser Team.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Bis 1.1.2026 waren die Green Webspace Server und Kühlung im Rechenzentum Nextlayer in 1010 Wien zu 100% Strom aus Wasserkraft betrieben.

Bis 27.9.2026 hatten wir unser Unternehmen als Ökohoster kommuniziert und unser Portfolio als Ökohosting.
Basierend auf dem Betrieb der Greenwebspace Server und Kühlung mittels 100% Strom aus Wasserkraft. Der Ökohosting Badge war verlinkt mit einer Landingpage, als Proof, dass dieses Webhosting mit der jweiligen Domain wirklich von Greenwebspace gehosted wurde und daher zu 100% mit green energy lief.
So konnten GreenWebspace Kund*innen ihr Green Hosting/Ökohosting ausweisen mittels des Ökohostingbadge, als Kennzeichnung für Hosting, das zu 100% mittels green energy betrieben wird.
Hardware
Wir lassen Geräte nicht einfach nach dem ersten Einsatz aus dem Rennen. Wir nutzen Hardware möglichst lange und finden neue Aufgaben, wenn der ursprüngliche Zweck irgendwann nicht mehr passt.
Bei Anschaffungen schauen wir auf Lebensdauer, Leistung, Sicherheit und Stromverbrauch – nicht nur auf den Preis.
Wir entscheiden nicht nur nach dem niedrigsten Anschaffungspreis. Wo es sinnvoll ist, nutzen wir gebrauchte oder weiterverwendete Geräte und geben Hardware intern einen zweiten Zweck.
Bei Servern müssen Sicherheit und Performance bei längerer Nutzung immer gewährleistet sein.
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Für unsere Server verwenden wir fast ausschliesslich DELL Power Edge Produkte. Diese sind nicht die billigste Variante am Markt, doch in ihrer Lebensdauer und Leistungsfähigkeit haben wir damit die beste Erfahrung gemacht. Auch das ist ein wesentlicher Aspekt der Nachhaltigkeit für uns.
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Unsere Arbeitsrechner sind zu 50% Laptops, Standrechner, Monitore oder Handys, die wir quasi Second Hand kaufen, oder auch, wenn Sie für den einen internen Zweck nicht mehr taugen, diese für andere interne Zwecke einsetzen.
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So wird z. B. ein älterer Laptop, welcher der täglichen Performance nur mehr hinterher schnaubt, zum zweiten Bildschirm für online Meetings oder zur Toolbar. Denn, nicht immer ist für alle Belange das neueste Produkt notwendig und sinnvoll. Wir sind auch keine Freund*innen ständig neuer Smartphones, auch wenn es mal einen Schönheitskratzer hat. Wir finden eher, diese Spuren machen unsere Devices auf natürliche Weise ein wenig individueller.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Open Source Software
Eine Frage der Einstellung.
Open Source ist für uns Ausdruck unserer politischen und sozioökonomischen Haltung – und eine praktische Möglichkeit, Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Zusammenarbeit zu behalten. Und: Es eröffnet uns Wege jenseits der Abhängigkeit von proprietärer Software einzelner großer Plattformanbieter.
Wir setzen Open Source dort ein, wo offene Lösungen zu unseren Anforderungen passen und uns mehr Gestaltungsspielraum gegenüber einzelnen großen Plattformanbietern geben. Offener Quellcode bedeutet für uns nicht, dass Open Source für jede Aufgabe automatisch die beste Lösung ist. Es bedeutet, dass wir Alternativen haben und bewusster entscheiden können, welche Abhängigkeiten wir eingehen. (Open Source ist hier ein Software- und Souveränitätsfaktor. Daraus wird keine pauschale Umweltwirkung eines Produkts abgeleitet.)
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Unsere Produkte myGreen:Cloud Office und Managed Nextcloud Produkte sind Nextcloud Open-Source-Software.
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Unser Produkt Green:Comm basiert auf der Open Source Software BigBlueButton.
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Für die Webanalyse verwenden wir Matomo statt Google Analytics.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Testweise für Ads parallel zu Matomo von 2025/09-2026/10
Facebook und Google waren als Drittanbieter für Login aktiv bis zur Abstimmung mit unseren Kund:innen im Dezember 2021, wo enscheiden wurde, diese nicht mehr weiter aktiv zu führen.
Es haben 19,2 % aller aktiven GreenWebspace Kund*innen die Einladung zur Partizipation und der gemeinsamen Abstimmung wahrgenommen.
Die höchste Akzeptanz mit 94 % Zustimmung (den geringsten Widerstand) hat der Vorschlag: GreenWebspace Login ohne zusätzlichen Login-Möglichkeiten via externe Accounts.
Gefolgt von der Passivlösung Wir entscheiden, dass das GreenWebspace Team diese Entscheidung alleine trifft. mit 76 % Akzeptanz.
Die Abstimmung wurde über die Plattform acceptify mit der Methode Systemisches Konsensieren (Bewertung über Widerstand) durchgeführt. Danke auch an unseren Kooperationspartner acceptify GmbH.
Office & Alltag
Beispiele aus unserem Alltag.
Wie wir versuchen, weniger Müll zu verursachen und mit Dingen möglichst lange und achtsam umzugehen.
Auch im Alltag achten wir darauf, unnötigen Müll und Verbrauch zu vermeiden und Dinge möglichst lange zu nutzen.
Dazu gehören – sofern am aktuellen Standort noch so praktiziert – Strom aus erneuerbaren Quellen, möglichst wenig unnötiger Ausdruck und die Weiterverwendung von Arbeitsmitteln. Auch hier behalten wir gern die kleinen Beispiele, die zeigen, wie wir im Alltag tatsächlich handeln: nicht als Heldengeschichte, sondern als Arbeitsweise.
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Unser GreenWebspace Office wird mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt. Auch im Home-Office nutzen wir, soweit möglich, Strom aus erneuerbaren Quellen.
Wir vermeiden unnötige Ausdrucke, gehen sorgsam mit Wasser, Strom und Lebensmitteln um und nutzen Arbeitsmittel möglichst lange. Für unser agiles Arbeiten verwenden wir zum Beispiel magnetische, wiederbeschreibbare Post-its.
Wir können dabei immer noch besser werden. Genau deshalb schauen wir auch bei den kleinen Dingen weiter hin – vielleicht auch als Inspiration zu anderen Arbeitsweisen statt eitler Heldengeschichten.
Die Aussagen beziehen sich auf unsere tatsächlich praktizierte Arbeitsweise. Sie ersetzen keinen Nachweis über Produkteigenschaften. Wir können dabei immer noch besser werden. Genau deshalb schauen wir auch bei den kleinen Dingen weiter hin.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Webhosting CO2-Rechner & Statuspage
Mit dem Webhosting CO₂-Rechner & Statuspage bringen wir die CO₂-Emissionen deines konkreten Webhostings in Zahlen.
Die CO₂-Bilanz ist das Ergebnis des Rechners. Sie steht dir im Dashboard und als Webhosting CO₂-Bilanz Jahresbericht zur Verfügung. Grundlage sind die verfügbaren Traffic-Daten des gesamten Webhosting-Accounts – Website, Datenbanken und E-Mail-Verkehr – und die dokumentierte Berechnungsmethodik.
So wird die berechnete Menge nachvollziehbar und kann als Datengrundlage für die Analyse dienen: Wo lässt sich Datenübertragung reduzieren?
Wir als Hoster können die Energieversorgung unserer Infrastruktur beeinflussen. Wie viele Daten eine Website überträgt, liegt wesentlich bei ihren Betreiber:innen. Was bei einer einzelnen Website klein erscheint, summiert sich über viele Websites zu einem großen Gesamtvolumen.
Wir möchten dazu beitragen, dass digitale Infrastruktur weltweit mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben wird.
Für aktuell nicht vermeidbare Restemissionen können zusätzlich CO₂-Capture-Kontingente als optionales Produkt-Add-on gebucht werden.
Was steckt im Produkt?
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Webhosting CO₂-Rechner wertet die verfügbaren Daten deines Webhostings aus.
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Webhosting CO2 – täglich aktualisierter Stand als Ergebnis der Berechnungen. Einsichtig im Client Dashboard und als Jahresbilanz als PDF zum Download.
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Öffentliche Kommunikation: Statuspage mit Status & Info als öffentliches Medium zum Produkt Webhosting CO2-Bilanz Status & Info, mit Button (inkl. individualisiertem Link) zur Einbettung in der eigenen Website.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
Die Webhosting CO₂-Bilanz beschreibt den ausgewiesenen Bilanzierungsumfang des konkret benannten Hostings und basiert auf der dokumentierten Datenbasis und Methodik.
Die Berechnung basiert auf dem konkret erfassten Traffic des jeweiligen Webhosting-Accounts und dem zum Berechnungszeitpunkt gültigen Modellstand. Im Webhosting CO₂-Bilanz Jahresbericht werden die monatlich berechneten CO₂-Werte des betrachteten Zeitraums nachvollziehbar dokumentiert.
Die Berechnung ist eine modellbasierte Annäherung. Methodik, Datenbasis und Modellstand werden offengelegt.
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte

Bis 27.9.2926 war der Produktname „Webhosting CO2-Bilanz & Zertifikat“. Hauptprodukt war der rechnende, bilanzierende Teil – täglich aktualisiert Daten zu Traffic und CO2-Emissionen im Client Dashboard und jählich als PDF mit Aufschlüsselung in Monaten. Optional zur Verfühgung gestellt: der mit einer Landingpage verlinkte Zertifikat-Badge in diversen Farben zu Einbettung auf der eignen Website. Per Klick darauf erreichte man die Landingpage, die überprüfte, ob die Domain wirklich bei uns gehostetd wurde und wies weiters aus, ob das Webhosting durch genug vorhandenens CO2-Capture-Kontingent (verfügbar in 10kg, 50 kg und 100 kg Kontingenten) die berechneten tatsächlichen CO2-Emissionen ausgeglichen wurden oder nicht. CO2-Captures waren Anteile an Verified Carbon Units aus von Verra zertifizierten Projekten/Kohlenstoffsenke (Mangroven). VCUs sind zum Zeitpunkt des Kaufs bereits aktiv und zertifiziert. Das bedeutet, dass bereits CO2 gebunden wurde und laufend CO2 gebunden wird.
Berechnungsmodell: Sustainable Webdesgin Modell (SWD) V4.
Vereinfachte Erklärung der Formel: Die Berechneten Aspekte teilen sich auf in Rechenzentrum, Netzwerk und User Endgeräte. Diese Energiewerte des laufenden Betriebes und der Produktionsenergie werden mit dem Strommix und, etwas vereinfach formuliert, mit der Menge der Traffic-Daten multipliziert. Ausgegangen wird für die Berechnung von einem jährlichen Gesamtdatenvolumen des Internets von 5.29 ZB (ITU 2023).
Strommix (grid intensity data) angepasst an die vorherrschende Situation unserer Kund_innen (DACH-Raum): prozentuelle Verteilung des Strommix für Traffic in 1) Stommix des Landes Unternehmensstandort des Webhosting-Betreibers 2) EU-Strommix 3) Strommix Weltdurchschnitt. Quelle: Ember.

Bis 27.9.2926 wies der jährlich ausgestellte Jahresbericht, sofern mittels CO2-Captures kompensiert wurde, auch das CO2-neutrale oder nicht-CO2-neutrale Jahrsergebnis aus.

Das Zertifikat wude ausgestellt auf Basis der Buchung eines von drei Kontingenten zur Kompensation von Co2-Emissionen. Die Berechnung war weit über die vage berechneten Emissionen hinausgegangen – also bewusst überkompensiert. So waren wir sicher, dass eine klimapositive Aussage zur Handlung gegeben war.
Berechnung der Emissionen
Wie aus deinen Hosting-Daten eine CO₂-Bilanz wird.
Der CO₂-Rechner beginnt mit dem Traffic, den wir deinem konkreten Webhosting zuordnen können. Daraus berechnen wir eine modellbasierte Annäherung an die damit verbundenen CO₂-Emissionen.
Wir betrachten den gesamten erfassten Traffic des Webhosting-Accounts – Website, Datenbank und E-Mail-Verkehr, soweit diese Daten dem Hosting zugeordnet werden können.
Die Berechnung orientiert sich am Sustainable Web Design Model V4 und verbindet den erfassten Traffic mit Energie- und Produktionsdaten für Rechenzentrum, Netzwerk und digitale Endgeräte sowie den jeweils angesetzten Strommixdaten.
Die 22 % / 24 % / 54 %-Grafik erklärt dabei das Betrachtungsmodell. Sie ist nicht die Rechenformel selbst: Die konkrete Berechnung arbeitet mit den unten offengelegten Modellparametern.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
Die Berechnung ist eine modellbasierte Annäherung. Sie verbindet konkrete Nutzungsdaten des Webhostings mit dokumentierten Modellannahmen, Energie- und Produktionsdaten sowie Strommix-/Emissionsfaktoren.
Offengelegt werden die Datenbasis, die verwendete Modellversion, die Strommix-/Grid-Intensity-Quellen, die Gewichtung und die vereinfachte Rechenlogik. Die technischen Detailparameter bleiben in der internen Berechnungsdokumentation und im produktiven System versioniert.
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte

2023–27.09.2026: Frühere 22/78-Darstellung der Webhosting-Emissionen mit der damaligen Aussage, dass der Hosting-Anteil von 22 % durch erneuerbare Stromversorgung CO₂-neutral sei. Dazu gehörten frühere Berechnungsgrafiken und Produktdarstellungen rund um „CO₂-Bilanz & Zertifikat“. Diese Darstellung entspricht nicht mehr der heutigen Berechnungs- und Produktlogik.

2018–2023: Frühere 60/30/10-Darstellung: 60 % Website-Zugriffe, 30 % Infrastruktur (z. B. WLAN, Router, 3G/4G/5G) und 10 % Stromversorgung der Server. Diese historische Darstellung wurde später durch die 22/78-Logik ersetzt.
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Datenbasis
Die Berechnung nutzt den tatsächlich erfassten Traffic des gesamten Webhosting-Accounts: Website, Datenbank und E-Mail-Verkehr, soweit diese Daten dem Hosting zugeordnet werden können. -
Modell
Die Berechnung orientiert sich am Sustainable Web Design Model (SWDM) Version 4. Rechenzentrum / Hosting, Netzwerk und digitale Endgeräte bilden dabei die drei betrachteten Bereiche. -
Strommix und Gewichtung
Für Netzwerk und digitale Endgeräte werden die angesetzten Strommixwerte derzeit vereinfacht gewichtet: 30 % nach dem Land des Rechnungsempfängers, 40 % nach dem EU-Strommix und 30 % nach dem weltweiten Strommix. -
Produktionsenergie
Neben dem laufenden Energieverbrauch berücksichtigen wir auch die Herstellungsenergie der eingesetzten Hardware. So bleibt die Betrachtung nicht beim Betrieb der Server stehen. -
Vereinfachte Rechenlogik
Erfasster Traffic
× Anteil am betrachteten Datenvolumen
× modellierte Energieintensität der betrachteten Bereiche
× relevanter Strommix / Emissionsfaktor
+ berücksichtigte Herstellungsenergie
= berechnete CO₂-Emissionen des betrachteten Webhostings -
22 % / 24 % / 54 % – die Orientierungsgrafik
Die Grafik erklärt die Verteilung innerhalb unserer Modellbetrachtung: 22 % Rechenzentrum / Hosting, 24 % Netzwerk und 54 % digitale Endgeräte. Sie hilft zu verstehen, warum die digitale Nutzung über das Rechenzentrum hinaus betrachtet wird. Die individuellen CO₂-Werte entstehen aus dem tatsächlich erfassten Traffic und der vollständigen Berechnungsmethodik. -
Strommix-Daten
Für die Grid-Intensity-Daten verwenden wir aktuelle bzw. dokumentierte Quellen wie The Green Web Foundation / co2.js, Ember und ISO-Ländercodes. -
Modellstand
Die Berechnung ist eine modellbasierte Annäherung. Die Ergebnisse können sich verändern, wenn sich Daten, Modellannahmen oder Emissionsfaktoren weiterentwickeln.
Reduktion
Wo können wir etwas verändern?
Messen ist der Ausgangspunkt. Danach schauen wir genauer hin: Wo können wir etwas verändern?
Weniger Datenübertragung, effizientere Websites und bewusst gestaltete digitale Inhalte können dazu beitragen, hostingbezogene Emissionen zu reduzieren.
Wir zeigen, wo Datenmenge, Website-Aufbau und Nutzung eine Rolle spielen. Die konkrete Wirkung hängt immer von der jeweiligen Website, Datenmenge, Nutzung und technischen Umsetzung ab.
Die Hinweise zur Reduktion leiten sich aus der beschriebenen Nutzungskette und der Methodik ab. Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt von Website, Datenmenge, Nutzung und technischer Umsetzung ab.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Du hast Anregungen, Fragen oder auch Ideen für uns, wie wir alle negative Wirkung von Digitalisierung im beruflichen oder privaten Alltag minimieren können?
CO2-Captures
Ausgleich aktuell nicht vermeidbarer Restemissionen
CO₂-Capture-Kontingente sind ein optionales Produkt-Add-on. Sie schaffen eine zusätzliche Möglichkeit, aktuell nicht vermeidbare Restemissionen über bereits zertifizierte CO₂-Bindung zu berücksichtigen.
WARUM WIR CO2-CAPTURES ANBIETEN
Unsere Berechnung macht die mit dem Webhosting verbundenen Emissionen in Zahlen. Wo wir reduzieren können, setzen wir an. Ein Teil der Emissionen entsteht jedoch in Bereichen, die wir als Hoster nicht vollständig steuern können. Dafür bieten wir CO₂-Captures an.
UNSER ABLAUF
• Messen – wir berechnen die hostingbezogenen Emissionen.
• Reduzieren – wir prüfen Datenmenge, Technik und Nutzung.
• Restemissionen behandeln – dafür können CO₂-Captures zusätzlich eingesetzt werden.
SO FUNKTIONIERT EIN CO₂-CAPTURE-KONTINGENT
• Mengen: 10 kg, 50 kg und 100 kg CO₂e; mehrere Pakete können kombiniert werden.
• Das Kontingent wird vorab als Guthaben bereitgestellt.
• Die laufend berechneten Emissionen werden mit dem Guthaben verrechnet.
• Nicht verbrauchte Mengen werden als Guthaben in den nächsten Berechnungszyklus übernommen.
WAS WIR MIT AUSGLEICH MEINEN
Wir ordnen den laufend berechneten Restemissionen eine zertifizierte Menge CO₂-Bindung zu. Die Emissionen selbst werden dadurch nicht nachträglich ungeschehen gemacht – die Zuordnung beschreibt den zusätzlichen Schritt, mit dem wir mit ihnen umgehen.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
CO₂-Captures sind ein optionales Produkt-Add-on zur zusätzlichen CO₂-Bindung. Sie sind kein Zertifikat und kein allgemeiner Neutralitätsstatus.
Woher kommen die CO₂-Captures? Die Kontingente basieren auf Anteilen an Verified Carbon Units (VCUs) aus Verra-zertifizierten Projekten zur CO₂-Bindung in Mangroven. Das zugrunde liegende Projekt und die jeweils zugeordneten Nachweise können wir auf Anfrage zur Verfügung stellen.
Die zugrunde liegenden VCUs sind bereits zertifiziert. GreenWebspace ordnet die Mengen nach eigener Produktlogik erst zwei Jahre nach der Zertifizierung der jeweiligen VCU als CO₂-Capture zu. Damit beziehen wir uns auf zertifizierte und bereits zurückliegende Projektstände.
Unsere operativen Partner
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Blue Life Austria – operativer Partner für die GreenWebspace-Kohlenstoffsenke.
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Worldview International Foundation (WIF) – Partnerorganisation rund um das zugrunde liegende Mangrovenprojekt.
Projekt- und Nachweisunterlagen
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Das konkrete Verra-zertifizierte Mangrovenprojekt und die dazugehörigen Projektunterlagen stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Im Produkt CO2-Bilanz & Zertifikat war bis 27.9.2026 der Zertifikat-Badge inkludiert. Die dazugehörige und verlinkt Landingpage zeigte den tatsächlichen Status des Webhostings hinsichtlich CO2-Bilanz an.
Die mit dem personalisierten Zertifikat-Badge verlinkte Statuspage zeigteür das Webhosting den Status CO2-neutral oder nicht neutral an, je nach genügend CO2-Captures zum Ausgleich oder nicht.
NATUREFUND
Als Hauptpartner für die CO2-Kompensation über das Klima+ Zertifikat haben wir, nach kritischer Recherche und Evaluierung, die in Deutschland ansässige, gemeinnützige Naturschutzorganisation Naturfund gewählt. Naturefund bewahrt und fördert international die Vielfalt von Tieren und Pflanzen. Uns ist wichtig mit einem Partner zu kooperieren, bei dem wir gewiss sein können, dass transparente Offenlegung von Informationen über Finanzfluss und Anwendung der Geldmittel, sowie eine wirklich nachhaltige Aufforstungsstrategie gewährleistet sind. Sie ist auch Mitglied der Initiative „Transparente Zivilgesellschaft“.
Naturefund setzt auf die Anbaumethode Dynamischer Agroforst (DAF). Sie basiert auf dem Wissen der indigenen Völker Lateinamerikas. Damit ein dynamisches Pflanzensystem entsteht, werden im DAF Nutz- und Beipflanzen auf derselben Fläche eng zusammen gepflanzt. DAF führt zu gesunden Pflanzen, hohen Erträgen und verstärkter Resilienz der Pflanzen gegenüber Trockenheit und Starkregen.
Letztes Projekt, das wir mittels des GreenWebspace Zertifikates supportet haben: Hochlandregenwald in Madagaskar. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit unseren Kund:innen mittels der Methode Systemisches Konsensieren ausgewählt.
Gründe, für die Zusammenarbeit mit Naturefund:
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Finanzierte Projekte stellen eine langfristige Vitalisierung von Natur und Ökosystemen sicher.
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Würdevolle und ethisch korrekte Behandlung der in Projekten involvierten Menschen.
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Verständnis und Umsetzung eines erweiterten Verständnisses von Klimaschutz durch Schulungen und Wissensaustausch und Wissensvermittlung.
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Förderung von gemeinwohlorientiertem Innovationsgeist ermöglicht die respektvolle Koexistenz von Mensch und Natur.
Ab dem ersten Kauf von CO2-Captures stellen wir einen erweiterten CO2-Bilanz-Jahresbericht als Zertifikat zum Download im PDF-Format zur Verfügung. Dieser enthält zusätzlich die Gesamtsumme der für die Berechnungsperiode gekauften CO2-Captures und die Endbilanz, die sich aus der Gesamtsumme des Traffics und der Gesamtsumme der CO2-Captures errechnet. Dein Webhosting wird für den Berechnungszeitraum als CO2-NEUTRAL oder NICHT CO2-NEUTRAL bestätigt.
CO₂-Bindung verstehen
Was CO₂-Entnahme leisten kann – und worauf es bei ihrer Bewertung ankommt.
CO₂-Bindung bedeutet, CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen und für einen bestimmten Zeitraum zu speichern. Dafür gibt es natürliche und technische Wege – mit unterschiedlichen Speicherzeiten, Energiebedarfen, Kosten und Risiken.

Warum CO₂-Entnahme relevant ist
Auch bei deutlichen Emissionsreduktionen können Restemissionen bestehen bleiben. CO₂-Entnahme kann deshalb ergänzend dazu beitragen, CO₂ aus der Atmosphäre wieder zu entfernen. Der IPCC ordnet sie als Ergänzung zu tiefen Emissionsreduktionen ein.
Methoden im Überblick
- Wälder & Böden – biologische Speicherung; Wirkung und Dauerhaftigkeit hängen stark vom Ökosystem, der Bewirtschaftung und den Standortbedingungen ab.
- Blue Carbon – Mangroven, Salzmarschen und Seegras speichern Kohlenstoff in Biomasse sowie Böden und Sedimenten; zugleich entstehen weitere Ökosystemleistungen.
- Biochar – Biomasse wird in eine stabilere Kohlenstoffform überführt; relevant sind unter anderem Ausgangsmaterial, Herstellungsprozess und die Bedingungen der späteren Speicherung.
- Technische Entnahme, z. B. DACCS – kann sehr lange Speicherzeiten ermöglichen, benötigt aber Energie, Infrastruktur und entsprechende Investitionen.
Worauf wir bei einer Methode schauen
- Netto-Entnahme – wie viel CO₂ wird tatsächlich zusätzlich aus der Atmosphäre entfernt?
Speicherzeit – wie lange bleibt der Kohlenstoff gebunden? - Nachweis – wie gut lassen sich Entnahme, Speicherung und Mengen messen und prüfen
- Ressourcen – welcher Energie-, Flächen- und Materialbedarf entsteht?
- Risiken & Nebenwirkungen – was kann zu Rückfreisetzung, Zielkonflikten oder anderen unerwünschten Wirkungen für das gesamte Ökosystem, insbesondere die vor Ort lebenden und arbeitenden Menschen führen?
Warum Mangroven?
Mangroven sind salztolerante Bäume und Sträucher der tropischen und subtropischen Gezeitenzonen. Sie speichern Kohlenstoff in ihrer Biomasse und besonders in den Küstensedimenten.
Zusätzliche Wirkungen können sein:
- Schutz vor Erosion und Sturmereignissen
- Lebensraum und Beitrag zur Biodiversität
- Stabilisierung und Aufbau von Küstensedimenten
- Unterstützung lokaler Lebensgrundlagen und klimaresilienter Küstengemeinschaften
Dabei bleibt die Dauerhaftigkeit ein wichtiger Prüfpunkt: Natürliche Kohlenstoffspeicher können durch Störungen oder Veränderungen wie Meeresspiegelanstieg und Landnutzungsdruck beeinträchtigt werden.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
Die wissenschaftliche Einordnung orientiert sich an IPCC-Berichten und peer-reviewter Fachliteratur zu CO₂-Entnahme, Blue Carbon und Mangroven. Die Infobox beschreibt allgemeine wissenschaftliche Erkenntnisse; sie ist keine Bewertung einzelner Projekte.
Dafür setzen wir uns ein
Wir denken digitale Infrastruktur nicht nur technisch.
Weil ein Unternehmen mehr ist als seine Server.
GreenWebspace bilanziert nach dem Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Gemeinwohl-Ökonomie betrachtet unternehmerisches Handeln nicht nur nach finanziellen Kennzahlen, sondern auch unter Gesichtspunkten wie Menschenwürde, Solidarität, Zusammenarbeit, ökologischer Verantwortung und sozialer Wirkung.
Für uns ist die Gemeinwohl-Ökonomie ein Rahmen, um unser unternehmerisches Handeln regelmäßig zu betrachten und weiterzuentwickeln.
Unser Unternehmensgründer Roger Riedmatten ist seit 2012 Mitglied des Gründungsvereins der Gemeinwohl-Ökonomie.
Für uns bedeutet eine Gemeinwohl-Bilanz nicht „alles ist gut“, sondern: Wir schauen genauer hin, richten im täglichen Geschäft unser Augenmerk auf die mögliche und tatsächliche Wirkung unserer Entscheidungen, legen offen, wo wir stehen, und überlegen, wo wir uns weiterentwickeln können.
Die Aussage bezieht sich auf GreenWebspace als Unternehmen und auf den jeweils aktuellen Bilanz-/Auditstand.
Eine Gemeinwohl-Bilanz ist kein Produktzertifikat und ersetzt keinen technischen Nachweis für ökologische, soziale Wirkung oder Sicherheit.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
Eine Gemeinwohl-Bilanz beschreibt GreenWebspace als Unternehmen und unseren Entscheidungsrahmen. Sie ist kein Produktzertifikat und ersetzt keinen technischen Nachweis für Energieversorgung, CO₂-Berechnung oder Sicherheit.
Wir befinden uns im Prozess der Re-Bilanzierung. Ein externes Audit ist für 01/2027 geplant.
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Digitale Souveränität
Digitale Souveränität bedeutet für uns, digitale Systeme und Daten möglichst selbstbestimmt, nachvollziehbar und sicher gestalten zu können.
Wir möchten dir möglichst viel Kontrolle über deine digitalen Systeme geben – und Abhängigkeiten dort reduzieren, wo wir Einfluss nehmen können.
Dazu gehören für uns Open Source sowie offene Netzwerk- und Serverkomponenten. Die konkreten Open-Source-Beispiele zeigen wir im vorherigen Kapitel.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
Die Aussagen beziehen sich auf konkret benannte Systeme, Produkte und technische Entscheidungen.
Digitale Souveränität bedeutet nicht, von allem und jedem unabhängig zu sein. Es geht darum, Systeme zu verstehen, Abhängigkeiten zu erkennen und Handlungsspielräume zu behalten.
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Gemeinsam gestalten
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
Aktuelle Partner- und Sponsoringbeziehungen nennen wir konkret und verlinken direkt auf die jeweilige Partner- oder Projektseite.
Die Einordnung bezieht sich jeweils auf den konkret benannten Partner, das Projekt, den Zeitraum und unsere Leistung.
Eine Zusammenarbeit bedeutet nicht automatisch, dass wir jede Aussage oder jedes Ziel einer Partnerorganisation teilen.
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte
Sponsored by GreenWebspace
Wir gehen gerne gemeinsame Wege. Daher haben wir für Kooperationsanfragen immer ein offenes Ohr bzw. neugieriges Auge. Wenn du ein spannendes Projekt hast zu Themen wie Gemeinwohl, Umweltschutz, Green-IT und/oder Gestaltung des Miteinanders hast: Melde dich bei uns!
Unsere Sponsorleistungen besteht aktuell darin, dass wir dir/ deinem Projekt ein oder mehrere gemeinsam definierte Produkte aus unserem Portfolio, sowie mögliche Admin-Leistungen kostenfrei zur Verfügung stellen. Darüber hinaus definieren wir gemeinsam Maßnahmen im Bereich Kommunikation und Aktionen, wie wir Themen durch unsere Kooperation gemeinsam stärken können.
Diese Organisationen/Projekte/Menschen unterstützen wir aktuell durch Sponsoring →
Unsere Kommunikation
Verbindung statt Reichweite. Qualität statt Quantität.
Marketing und Werbung verstehen wir als Teil unserer Kommunikation: Wir möchten Menschen erreichen, miteinander in Kontakt kommen, Beziehungen knüpfen und im Austausch bleiben.
Wo Kommunikation für uns anfängt
Im Support antwortet ein Mensch
Deine Anfrage liest jemand aus unserem Team. Dieselbe Person antwortet dir, entscheidet, was zu tun ist, und bleibt für deinen Fall zuständig, bis er gelöst ist.
Wir halten das für den Kern guter Kommunikation: zuhören, verstehen, antworten und gemeinsam eine Lösung finden. Weil wir ein kleines Team sind, erreichst du beim nächsten Mal dieselben Leute. Sie kennen dann schon deine Umgebung und wissen, worüber ihr zuletzt gesprochen habt.
Mit wem wir arbeiten
Wir arbeiten mit Unternehmen, Projekten und Vereinen, die sich für eine Welt einsetzen, in der lebendiges Leben, Vielfalt und ein gutes Leben für alle als erstrebenswertes Ziel gelten, und die mit ihrer Arbeit ein Stück dazu beitragen.
Bei der Auswahl unserer Kooperationspartner schauen wir darauf, wofür eine Organisation steht und wie sie handelt. Reichweite oder Werbewirkung sind dabei nachrangig.
Wir sprechen und schreiben nicht nur, wie uns der Schnabel gewachsen ist
Sprache ist für uns Teil dieser Haltung. Sprache bildet Wirklichkeit nicht nur ab, sie prägt auch, wie wir Menschen und die Welt wahrnehmen.
Deshalb ist es uns wichtig, Menschen wertschätzend und möglichst inklusiv anzusprechen. Niemand soll sich aufgrund des eigenen Geschlechts, der geschlechtlichen Identität oder des geschlechtlichen Ausdrucks ausgeschlossen oder nicht mitgemeint fühlen.
Wir verwenden deshalb, wo es sich gut und verständlich umsetzen lässt, geschlechtsneutrale Formulierungen und inklusive Ansprachen. Für uns gehört dabei beides zusammen: verständlich schreiben und niemanden
unnötig ausschließen.
Wo unsere Grenze liegt
Eine wichtige Handlungsleitlinie für uns ist: Haltung bewahren, undogmatisch bleiben und immer den Einzelfall prüfen. Nichts im Leben ist nur schwarz oder weiß.
Wir orientieren uns an der Frage, ob eine Tätigkeit Leben zerstört, gegen grundlegende Menschenrechte handelt oder vor allem auf Profitmaximierung auf Kosten anderer ausgerichtet ist. Diese Leitplanke hilft uns bei Entscheidungen. Sie ersetzt nicht die konkrete Auseinandersetzung mit einem Unternehmen, einem Projekt oder einer Organisation.
Das gilt für unsere Kooperationen und Beauftragungen. Bei Kund:innen schauen wir ebenfalls auf den konkreten Kontext und die jeweilige Tätigkeit.
Wir müssen nicht alles mitmachen
Manchmal entscheiden wir uns gegen den einfachsten Weg. Nicht aus Prinzip und nicht, weil wir grundsätzlich dagegen wären. Sondern weil die einfachste Lösung oft bedeutet, jene Konzerne zu stärken, die ohnehin schon den Markt bestimmen und über ihre Größe Einfluss auf Politik nehmen. Wir suchen dann lieber nach einem anderen Weg, auch wenn er mehr Arbeit macht.
Dasselbe gilt für Sichtbarkeit. Wir müssen nicht überall stattfinden. Werbeplakate, Kino-, TV- oder Radiowerbung schalten wir bisher nicht. Wir konzentrieren uns auf direkte Beziehungen, persönliche Empfehlungen, Kooperationen und Kommunikation in passenden Medien und Kanälen.
Seit März 2026 testen wir erstmals auch Online-Werbung, derzeit mit Anzeigen in Newslettern und Google Ads. Wir schauen uns an, welche Erfahrungen wir damit machen und ob diese Form der Kommunikation zu unserer Arbeitsweise passt.
Eigene Social-Media-Kanäle betreiben wir nicht – Ausnahme: LinkedIn. Warum? Das ist eine längere Geschichte. Wenn dich das interessiert, frag uns gerne persönlich.
Geschichte bleibt lesbar, Aktuelles ist aktuell
Wissen verändert sich, unser Umgang mit Dingen auch, und ebenso Normen und Anforderungen. Was gestern galt, kann heute überholt sein. Verstehen lässt sich eine Etappe aber nur in ihrer Zeit: mit dem Wissen, den Möglichkeiten und den Maßstäben, die damals gegolten haben.
Unsere News und die Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte löschen und überschreiben wir deshalb nicht nachträglich. Wir kennzeichnen sie als Zeitdokumente und verschieben sie ins Archiv. Dort beschreiben sie den Stand ihrer Zeit, und sie sind klar getrennt von dem, was heute gilt.
Was heute für unsere Produkte gilt, steht auf den Produktseiten und hier.
Wer einen Weg im Nachhinein glättet, macht ihn unsichtbar. Uns ist lieber, er bleibt nachvollziehbar, auch dort, wo wir heute anders formulieren würden.
AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION
Unsere Kommunikationspraxis zeigt sich unter anderem in persönlichen Kontakten und Empfehlungen, Kooperationen mit ausgewählten Unternehmen, Projekten und Vereinen, redaktioneller und medialer Kommunikation, unserem GreenWebspace-Newsletter sowie seit März 2026 testweise in Newsletter-Anzeigen und Google Ads.
Auch unser Support gehört zu dieser Kommunikationspraxis: Supportfälle werden persönlich von unseren Mitarbeiter:innen bearbeitet – ohne Bot, der Supportfälle an ihrer Stelle löst.
Unsere Auswahl von Kooperationen und Kommunikationsformen folgt den beschriebenen Leitplanken und wird undogmatisch im Einzelfall betrachtet.
Unsere Sprache entwickeln wir laufend weiter und achten darauf, verständlich, respektvoll und möglichst inklusiv zu kommunizieren.
KOMPOST – Zeitdokumente. Veraltete Inhalte

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