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Ökohosting – Warum green?

Für einen zukunftsfähigen digitalen Alltag

GreenWebspace steht für green Hosting aus Österreich. Für uns beginnt green mit einer konkreten Entscheidung: Server in Wien, betrieben mit 100 % Strom aus erneuerbaren natürlichen Quellen, Kühlung inklusive. Darüber hinaus schauen wir auf Hardware, Software, unseren Office-Alltag, unsere Beschaffung und darauf, wie wir digitale Angebote gestalten.

Green ist für uns eine Arbeitsweise: Wir schauen, wo wir Einfluss haben, welche Nachweise wir vorlegen können und wo wir genauer hinsehen müssen. Auf dieser Seite steht, was wir belegen können — und wie wir über green denken.

AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION

green,

weil …

ÖKOSTROM SERVER

unsere Server inklusive Kühlung und Notstrom in Rechenzentren stehen, die mit 100 % Strom aus erneuerbaren natürlichen Quellen betrieben werden. Energienachweis für Standort und Zeitraum →  Green Web Foundation →

OFFICE ALLTAG

wir in Betriebsstätte und Home-Offices bewusst auf den Stromverbrauch achten und dafür die wunderbaren Möglichkeiten wie Energiesparmodus oder Ausschaltknopf nutzen. Das hilft der Geldbörse und dem Verbrauch. Gemeinwohl-Bilanz →

CO₂-EMISSIONEN MESSEN UND REDUZIEREN

wir die Emissionen berechnen, die dein Webhosting verursacht. Auch mit Strom aus erneuerbaren Quellen entstehen welche: durch die Datenmengen, die übertragen werden. Du bekommst eine Grundlage, um sie zu senken, und Zahlen für deine Nachhaltigkeitsberichterstattung. Webhosting CO₂-Rechner & Statuspage → Methodik →

NACHVOLLZIEHBARKEIT VON MEHRWERT

wir bei der Auswahl von CO₂-Projekten auf Nachvollziehbarkeit und Transparenz schauen: auf die Wirkung selbst, auf den Mehrwert für die Menschen vor Ort und auf den Umgang mit Biodiversität. Wenn ein Projekt auch Wissen und Erfahrung weitergibt, sind wir gern mit von der Partie. Projekt- und Nachweisunterlagen → Verified Carbon Standard →

LIEFERKETTEN

wir im Sinne der Gemeinwohl-Ökonomie nach immer neuen Wegen suchen, unsere Lieferketten und die Beziehung zu unseren Kund*innen, zu dir, fair und achtsam zu gestalten. Gemeinwohl-Bilanz und Berichte →

PRODUKTLEBENSDAUER

wir unsere Hardware so lange verwenden, bis uns nichts mehr einfällt, wofür wir sie einsetzen könnten. Denn Verschwendung liegt uns fern. Gerade, weil Hardware in der Lieferkette immer noch unter schwer vertretbaren Bedingungen hergestellt wird und Ausbeutung von Ressourcen bedeutet. Beschaffung und Weiterverwendung →

WERTSCHÄTZUNG UND WERTGEBUNG

wir auch durch die Wahl zeigen wollen, wem wir unser und dein Geld anvertrauen. Green hört für uns nicht beim Bäumepflanzen auf. Seit Anfang 2021 führen wir unser Gemeinwohlkonto bei der Raiffeisenbank Gunskirchen. News →

MITEINANDER NEUE WEGE GESTALTEN

auch im täglichen Miteinander, in der Arbeit mit Kolleg*innen und Partner*innen, eine ehrliche, direkte und wertschätzende Haltung unser Ziel ist. Dabei sind wir uns gegenseitige Lehrmeister*innen: Unserer Erfahrung nach lernen und entwickeln wir uns im Miteinander zur besseren Variante unseres aktuellen Ichs. Für konstruktive Entscheidungen setzen wir auf Methoden wie Systemisches Konsensieren — Konsens statt Konkurrenz. Systemisches Konsensieren →

Aus der GreenWebspace Denkwerkstatt

Lebendige Verbindungen im großen Gewebe unserer Mitwelt


Begriffe wie Klimawandel, Klimaschutz und CO₂-Neutralität sind weit verbreitet. Sie spiegeln den Versuch wider, den Zustand unserer Erde zu verstehen und Veränderungen herbeizuführen, die ein lebenswertes Klima fördern.

Wir betrachten das Klima als lebendige Balance von Geben und Nehmen. Es ist entscheidend, wie wir als Individuen auf die Frage reagieren, wie wir in Harmonie mit den verschiedenen Lebensformen auf unserem Planeten leben können. Dabei haben wir erkannt, dass Monokulturen, also die Dominanz einer einzigen Art, langfristig negative Folgen haben.

Ein vielfältiges Miteinander ist notwendig, um ein bewegtes Gleichgewicht auf dieser Erde zu gestalten. Denn Emissionen von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen tragen zum Wandel unseres Klimas bei — und es geht dabei auch um das Klima unter uns Lebewesen, das Leben im Zusammenspiel.

WARUM ES GREEN BRAUCHT

Energieverbrauch im digitalen Zeitalter

Rechenzentren verbrauchen heute rund 1,5 % des weltweiten Stroms. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass sich dieser Bedarf bis 2030 mehr als verdoppelt — auf etwa 945 Terawattstunden. Das entspricht ungefähr dem, was Japan heute insgesamt verbraucht.

Getrieben wird das von Cloud-Diensten, Streaming, künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge. Die Rechenleistung wächst, und mit ihr der Strombedarf.

Ob dieser Strom gebraucht wird, steht nicht mehr zur Debatte. Die Frage ist, woher er kommt.

Nach heutigen Trends würde etwa die Hälfte des zusätzlichen Bedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt — die andere Hälfte aus fossilem Gas und aus Kohle.

Welche Hälfte wächst, entscheidet sich an vielen kleinen Stellen: bei den Betreibern von Rechenzentren, bei denen, die Strom einkaufen, und bei denen, die ein Hosting buchen.


AKTUELL: NACHWEISE & INFORMATION

Weitere Quellen am Seitenende.

Verteilung des Energieverbrauchs

Beim Aufruf einer Website verbrauchen drei Stellen Energie. Nach dem Sustainable Web Design Model V4 verteilt sich der Bedarf so:

  • 22 % Rechenzentrum,
  • 24 % Netz,
  • 54 % Endgeräte.

Direkten Einfluss haben wir auf das erste Fünftel — dort stehen unsere Server. Und genau dort wirkt die Stromquelle: Seit Version 4 rechnet das Modell den Anteil erneuerbarer Energie im Rechenzentrum in die Bilanz ein. Wo eine Website gehostet wird, verändert also das Ergebnis.

Die übrigen 78 % hängen davon ab, wie viele Daten übertragen werden. Das entscheidet sich in der Website selbst und bei denen, die sie aufrufen.

Grafik: Verteilung des Energieverbrauchs nach SWDM V4 (22 / 24 / 54).


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Gemeinsam…

Gemeinsam können wir ein Bewusstsein für die Auswirkungen unserer Entscheidungen entwickeln und unser Handeln bewusster gestalten.

Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, politischen Druck aufzubauen, um wirtschaftliche Strukturen zu schaffen, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen.

Gemeinsam können wir ein Gleichgewicht fördern, das die Gesundheit der Biodiversität auf biologischer, wirtschaftlicher und soziokultureller Ebene unterstützt.

Gemeinsam, als verantwortungsvolle Konsument*innen und Unternehmen, können wir das fossile Zeitalter hinter uns lassen und eine Zukunft schaffen, in der kommende Generationen in einer lebendigen und vielfältigen Umwelt aufblühen können.

Im eigenen Wirkkreis starten

Anstatt gleich alle Disaster in unserer komplexen Welt ändern zu wollen, setzen wir als Unternehmen und als einzelne Menschen da an, wo Veränderung uns tatsächlich möglich ist: im eigenen Wirkkreis. Für uns heißt das: Entscheidungen über Rechenzentren, Strom, Lieferanten und Produktkomponenten.

Soweit unser Einfluss reicht, setzen wir auf Strom aus erneuerbaren natürlichen Quellen — für den Betrieb unserer Server und die dafür notwendige Kühlung am Standort Wien.

Wir laden dich herzlich ein zum Mitgestalten einer Zukunft des achtsamen Miteinanders!

WoodWideWeb

Die Wälder dieser Erde regulieren den Gehalt an Treibhausgasen in der Atmosphäre. Ein Baum baut seinen Stamm aus dem Kohlenstoff, den er der Luft entnimmt.

Bäume sind kein Ausgleich für das, was wir in die Atmosphäre blasen, der Erde im Übermaß entreißen oder auf ihr abladen. Dafür sind es zu viele Emissionen und zu wenige Bäume. Am besten wäre, wir zerstören nicht, was auch für uns da ist. Denn jeder Baum, an seinem Ort und mit vielen anderen zusammen, ist vor allem Lebensraum: für Boden, Wasser, Tiere, Pflanzen und für uns. Darin liegt sein Wert. Schätzen wir ihn?

Wer atmet wen?

Die Luft, die wir atmen, war vorher in einer Pflanze. Was wir ausatmen, atmet sie ein. Photosynthese und Atmung sind kein Handel zwischen zwei Parteien, sondern derselbe Kreislauf, von zwei Seiten aus betrachtet.

Wir sagen leicht, dass Wälder uns mit Sauerstoff versorgen. Dann sind sie Lieferant und wir Kundschaft. Näher dran ist: Wir sind ineinander verschränkt. Wer Wälder und Mangroven schützt, schützt keinen Vorrat, sondern eine Beziehung, in der er selbst steht.

Wenn wir digitale Geräte nutzen, verbrauchen wir Energie, die oft aus fossilen Brennstoffen stammt. Auch das gehört in diesen Kreislauf — nur läuft es in eine Richtung, die ihn aus dem Gleichgewicht bringt.

Die Frage bleibt: Was wollen wir fördern? Eine lebendige Erde oder eine erschöpfte?

Über das Unternehmen GreenWebspace wollen wir Mitsorge tragen, dass wir

→ die Digitalisierung unseres Alltags bewusst gestalten

→ den CO₂-Ausstoß unseres Wirtschaftens und unseres Nutzerverhaltens verringern

→ für das, was heute nicht vermeidbar ist, CO₂-Capture-Kontingente anbieten — Anteile an unserer Mangroven-Kohlenstoffsenke

→ Der Welt und uns selbst zu einem langen Atem verhelfen.


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Der Wald, ein Zuhause

Blue Carbon: Ein Schlüssel zu mehr Gleichgewicht

Blue Carbon bezeichnet den Kohlenstoff, der in marinen und küstennahen Ökosystemen gespeichert ist — vor allem in Mangrovenwäldern, Seegraswiesen und Salzmarschen. Diese Ökosysteme nehmen CO₂ aus der Atmosphäre auf und speichern es.

Mangroven speichern Kohlenstoff vor allem im Boden, über lange Zeiträume. Ihre Wurzeln stabilisieren den Grund und fördern die Ansammlung organischen Materials.

Und es geht um mehr als Kohlenstoff. Mangroven sind Lebensraum — für Fische, Vögel, Krebse, für die Menschen an der Küste, die von ihnen leben. Sie halten den Boden, wo sonst das Meer ihn holt. Wir brauchen einander.

Wusstest du, dass Mangroven zu den kohlenstoffreichsten Wäldern der Erde zählen?

Im Mittel speichern sie über 1.000 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar — bis zu viermal so viel wie die meisten anderen tropischen Wälder. Das meiste davon liegt nicht im Holz, sondern im Boden: In bis zu drei Meter tiefen, sauerstoffarmen Sedimenten zersetzt sich organisches Material nur langsam. Zwischen 49 und 98 % des Kohlenstoffs eines Mangrovenwaldes steckt dort unten.

Was das bedeutet, zeigt sich beim Verlust. Mangroven machen nur 0,7 % der tropischen Waldfläche aus — ihre Zerstörung verursacht aber bis zu 10 % der weltweiten Emissionen aus Entwaldung. In den letzten fünfzig Jahren ist ihre Fläche um 30 bis 50 % zurückgegangen.

Die wissenschaftlichen Angaben variieren je nach Quelle und angewandter Methodik der Messung und Berechnung.

    Blue Carbon

    Wahrnehmung

    Die Krise als Reise

    Solange die Klimakrise nur Bedrohung ist, bleibt sie zu groß. Man weicht aus, hält still oder wartet, bis jemand anderes handelt — die Politik, die Konzerne, die anderen Länder, die Konsument:innen.

    Es liegt aber nicht an einer Stelle, sondern an uns allen zusammen. Und das heißt für uns: Hirnschmalz aktivieren, Synapsen trainieren, sich informieren, im Staunen bleiben. Und schauen, wo wir im eigenen Wirkungskreis etwas verändern können.

    Damit wir der übernächsten Generation ein Zuhause hinterlassen, das lebenswert ist. Eines, auf das wir stolz sein können, auch wenn wir längst nicht mehr hier wandeln.

    Messbarkeit

    Webhosting CO2-Bilanz

    Schluss mit Daumen mal Pi: Auch für Webhosting lassen sich CO₂-Werte berechnen. Wir legen offen, mit welchem Modell wir rechnen, welche Daten einfließen und wo die Grenzen der Aussage liegen — auf Basis offener Quellen und der Traffic-Daten, die wir deinem Hosting zuordnen können.

    Reduktion

    Design, Code und Nutzung optimieren

    Websites und E-Mails verursachen Emissionen durch ihren Energiebedarf. Wer weniger Daten überträgt, senkt sie: kleinere Bilder, aufgeräumter Code, sinnvolles Caching, weniger Dateien pro Seitenaufruf. Wie stark eine Maßnahme wirkt, hängt von Website, Datenmenge und Umsetzung ab.

    Balance

    Ausgleich

    Manche Emissionen lassen sich heute nicht vermeiden — solange wir keine Energielösungen haben, die Ökosysteme nicht kippen, Lebewesen möglichst wenig belasten und sich nicht erschöpfen. Bis dahin geht es darum, die Auswirkungen zu verlangsamen. Für das, was bleibt, bieten wir CO₂-Capture-Kontingente an: Anteile an einer Mangroven-Kohlenstoffsenke, zertifiziert nach dem Verified Carbon Standard.

    Ausgleich kommt nach dem Messen und dem Reduzieren, nicht davor. Was nicht entsteht, muss niemand binden.

    Daten & Fakten

    Reden ist Silber. Taten sind Gold. Um unsere Aktivitäten laufend nachvollziehbar zu gestalten, findest du auf unserer Seite für Transparenz Daten & Fakten zu unserem Ökosystem.

    Transparenz →

    Spuren hinterlassen
    Es ist unser aller Wahl

    Es ist unser aller Wahl, welche Spuren wir hinterlassen. green steht für uns nicht nur für bio, regional, Bäume pflanzen oder Wälder schützen. Für uns ist green zum Inbegriff der Frage geworden, welche Spuren wir durch unser Leben, unser Handeln oder Nichthandeln auf dieser Welt täglich hinterlassen wollen.

    Transparenz